27.07.2010
| Netzcode: 2428008 | 78 Mal gelesen.
"Seer" erobern Herzen der Oberpfälzer
Kultband aus Österreich gibt in Tännesberg phantastisches Konzert -1600 begeisterte Zuhörer
"Hoffen, glauben, liab'n", heißt die neue CD der österreichischen Kultband "Die Seer". Nach dem super Konzert, das die 1600 Fans vollauf begeisterte, brauchen die Seer nicht zu hoffen, dass die
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| 1600 Fans aus der ganzen Oberpfalz, ja sogar aus Bottrop,waren aus dem Häuschen. Emotionen pur: "Die Seer" boten in Tännesberg ein begeisterndes Konzert. Niemand hielt es auf den Sitzbänken. Bild: fz |
"Hoffen, glauben, liab'n", heißt die neue CD der österreichischen Kultband "Die Seer". Nach dem super Konzert, das die 1600 Fans vollauf begeisterte, brauchen die Seer nicht zu hoffen, dass die Oberpfälzer sie mögen. Nein, sie können sicher sein.
Nach einem Jahr Pause weilten die Österreicher bereits zum vierten Mal in Tännesberg, und das Gastspiel am Sonntagabend war bisher das beste. Bereits um 20 Uhr, als die Vorband "d'Midraissa" die bis aus Bottrop angereisten Fans schon "vorgeglüht" hatte, war das Zelt voll. Der Abend sollte der Höhepunkt des viertägigen Oberpfalzfestivals sein, mit dem Radio Ramasuri auch sein 20-jähriges Bestehen feierte.
Keine einzige Pause
Kurz vor 21 Uhr ist es bedenklich ruhig im Zelt, in dem kein Stehplatz mehr frei ist. Die unverwechselbare Musik der Seer baut sich langsam über die Lautsprecher auf, und dann kommen die neun Protagonisten mit "Übern See" auf die Bühne und leiten ein zweieinhalbstündiges Musikfeuerwerk ein - ohne auch nur eine Minute Pause.
27.07.2010
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"Seer" erobern Herzen der Oberpfälzer
Kultband aus Österreich gibt in Tännesberg phantastisches Konzert -1600 begeisterte Zuhörer
Die Musiker steigen gleich auf ihr Erfolgsalbum "Wohlfühlgfühl" um, das Anfang des Monats erschienen und gleich auf Platz eins der österreichischen Charts gestürmt ist. Leben, Liebe, Heimat - das sind die Inhalte der Seer-Lieder. Fred Jaklitsch als Kopf und Seele der Gruppe, die Super-Stimme Astrid Wirtenberger und das Markenzeichen "Sassy" (Sabine Holzinger), the voice, sowie das ganze Bandgefüge erreichen neue Qualitäten.
Das Beste zum Schluss
Die 1600 Besucher werden förmlich mitgerissen. Da bittet Jaklitsch die Vorderen, doch von den Bänken zu steigen, weil die Hinteren nur ein Hörspiel haben. Es dauert aber nicht lange, dann stehen auch die Hinteren oben. Die Seer bieten Emotionen - vom absoluten Stimmungssong bis hin zu Liedern, die unter die Haut gehen, etwa wenn Sassy singt "Oma, wie fühlt sich der Himmel a?"
Die Fans sind begeistert, jeder Song wird mitgesungen, und als Jaklitsch um 23 Uhr in die Runde ruft: "Tännesberg, geht bei eich no wo's?", tönt ein langes "ja" aus allen Kehlen. Jaklitsch greift zu mit "So san d'Seer", und als er nach 20 Minuten servus sagt, tobt das Zelt, denn es war noch nicht da, des "wülde Wasser". Sassy nimmt sich der Fans an und bringt ihren Topsong. Damit dürfen sie aufhören. Die Bandmitglieder begeben sich zu den Fans und schreiben noch eine halbe Stunde Autogramme - bis Mitternacht.